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Petra Neumann, Andrea Cunow, Eva Oye und Anke Frühling mit der orangenen Bank auf dem Rathausmarkt © Stadt Schleswig

Ein weiteres kraftvolles Signal gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: Am 2. April 2025 wurde auf dem Rathausmarkt in Schleswig eine orangefarbene Bank aufgestellt. Diese symbolische Aktion macht auf Gewalt und Diskriminierung aufmerksam und vermittelt gleichzeitig Hoffnung auf eine gewaltfreie Zukunft.

Die Farbe Orange steht weltweit für Solidarität und Optimismus in der Bekämpfung von Gewalt. Die Bank ist Teil einer stadtweiten Initiative der Gleichstellungsstelle Schleswig und soll als Symbol im öffentlichen Raum wirken. Insgesamt werden sechs Bänke an verschiedenen Plätzen in Schleswig aufgestellt. Diese Aktion erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat, der gemeinsam mit dem Tiefbau die Standorte ausgewählt hat.

In diesem Jahr wurden bereits eine Bank in der Lornsenschule und eine weitere in der Dannewerkschule aufgestellt. Drei bis vier weitere Bänke werden folgen, vermutlich erneut an Bushaltestellen, wie es bereits im letzten Jahr der Fall war. Mit diesen Neuaufstellungen wird es insgesamt 14 orangefarbene Bänke in Schleswig geben, die als Mahnmale gegen Gewalt dienen und zur Sensibilisierung beitragen.

„Die Herausforderungen im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen sind noch lange nicht überwunden. Mit dieser Aktion wollen wir die Betroffenen stärken und alle Bürger*innen dazu ermutigen, hinzusehen und aktiv zu handeln,“ erklärte Andrea Cunow, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Schleswig.

Unterstützung erhielt die Initiative unter anderem durch den Seniorenbeirat, dessen Mitglieder ebenfalls bei der Aufstellung zugegen waren. Mit der Präsenz der Bank wird das Thema sichtbar im Alltag der Stadt verankert und regt zur Reflexion sowie zum Engagement für eine gewaltfreie Gesellschaft an.

Die Stadt Schleswig setzt mit dieser und weiteren Maßnahmen konsequent ein Zeichen für eine Zukunft ohne Gewalt. Die Bürger*innen sind eingeladen, sich aktiv an der Sensibilisierung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beteiligen.